Die Burg











Die Galerie in der Burg finden Sie in einer im 13. Jahrhundert erbauten ehemaligen Wasserburg mitten im historischen Ortskern von Grossbodungen. Ein ca. 27 Meter hoher Wartturm prägt die Fassade der alten Wehrburg.

Der Bau geht auf die Herren von Bodungen zurück. Ab dem 14. Jahrhundert unterhielten die Südharzer Grafen von Hohnstein das Haus. Sie verpachteten Burg und zugehöriges Kammergut in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts an Hans von Berlepsch, Sohn des bekannten Wartburghauptmannes Berlepsch, der Martin Luther Zuflucht auf der Wartburg bot. Auf die Familie von Berlepsch geht der umfangreiche Ausbau der Burg in den Jahren 1575 bis 1584 zurück, durch den das Haus seine bis heute prägende architektonische Gestalt erhalten hat. Im Zuge der Erbfolge gelangte die Burg im Jahre 1593 von den Hohnsteinern an die Fürsten von Schwarzburg Sondershausen. Mit der Weimarer Republik 1920 wird die Gemeinde Eigentümer; seit 1994 befindet sich die Burg in Privatbesitz.

Durch einen Lichthof in Fachwerkbau gelangt man in die Galerieräume, welche in den ehemaligen Stallungen eingerichtet wurden. Der historische Gewölbekeller mit einer Sammlung von Mineralien und Fossilien wird ebenso in das Veranstaltungsprogramm mit einbezogen wie im Sommer der Garten mit historischen und englischen Rosen.

Über die Geschichte der Burg informiert Heft 1 der Bodunger Beiträge, verfasst von Gerlinde Gräfin von Westphalen: Die Burg in Grossbodungen. Zur Geschichte eines Denkmals im Eichsfeld.

Führungen mit einem Vortrag zur Geschichte der Bodunger Burg bieten wir für Gruppen ab 8 Personen an.

(Für Mitglieder der Deutschen Burgenvereinigung kostenfrei.)

 

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